#1

kleine stille Geburt in der 13.woche

in Erfahrungsberichte 11.02.2015 13:05
von selkie | 220 Beiträge

meine Leiben,
ich hoffe ich bin hier richtig, ansonsten bitte in ein anderes thema verschieben.

ich möchte euch gerne an unserer kleinen stillen hausgeburt in der 13. woche unseres löwenbabys teilhaben lassen.

Schon seit dem Sommer versuchen wir ein Baby zu bekommen. Leider klappt das diesmal nicht so schnell wie bei den beiden anderen Kindern.
Dann der Eisprung am 27/28.11. 2014, endlich klappt es und ich kann am 15.12. positiv testen und wir freuen uns sehr. Sogleich kam uns ob es wohl auch zwei sein könnten, es war einfach nur ein Gefühl und irgendwie begegnen mir in dieser Schwangerschaft immer wieder Zwillinge.

An hl. Abend erzählen wir die frohe Botschaft unseren Familien und alle freuen sich sehr. Ich schreibe meiner Hebamme eine Weihnachtskarte mit lieben Grüßen von uns allen + ? Sie reagiert sofort und freut sich. Wir vereinbaren ein erstes Treffen in der Hebammenpraxis, es ist die 7. Woche, mir ist es immer sehr schlecht und ich muss mich übergeben.
Der ET ist der 20.8.2015 ein Löwenbaby.

Bei 9+4 hab ich den ersten Termin beim Gyn. Mein Mann und die kleine Tochter kommen mit um das Baby zu bewundern. Ich gehen in den Untersuchungsraum, zuerst gibt es Krebsvorsorge, die Gyn freut sich über das Baby. Dann der US, mein Mann und die Kleine werden dazu geholt. Die Gyn schallt und sagt nix... hatten sie eine Blutung.... nein.... ach da ist es ja, ganz versteckt..... sie schallt und sagt nix.... ich seh nur das Baby auf dem US.... keine Bewegung... keinen Herzschlag.... die Gyn sagt nichts, dann ich finde keinen Herzschlag, und auch keine Bewegung..... oh nein..... mein Baby bitte nicht.... mein Mann versteht nicht was los ist... die Gyn erklärt es ihm nochmal.... das Baby ist nicht mehr da. Von der Entwicklung ist es aber zeitgerecht, es muss erst gestern oder vorgestern verstorben sein. Unser Löwenbaby ist tot.
Ich soll am nächsten Tag morgens nochmal kommen, gleich nüchtern, zur Kontrolle ob es wirklich nicht mehr lebt. Und dann gleich zur Ausschabung ins KKH. Ich sage, dass ich das nicht machen werde. Wir fahren nach hause, betrübt und traurig.
Zuhaue ruf ich gleich meine Hebamme an, sie hat um 14h einen Termin für mich frei. Wir sprechen darüber was passiert ist. Evtl. war der US fehlerhaft, ich kann es kaum glauben, sie versucht die Herztöne zu finden... nichts, nur mit viel Phantasie... tief in mir weiß ich, dass das Baby nicht mehr da ist. Hoffnung hab ich ein wenig. Meine Hebamme nimmt Blut ab um den HCTG bestimmen zu lassen. Eine Ausschabung mache ich nicht, meine Hebmme wird mich bzw. uns bei einem natürlichen Abort unterstützen und begleiten.

Am nächsten Tag geh ich zum Gyn, das Baby ist tot, evtl. ist eine kleine Auffälligkeit zu erkennen, Chromosomenstörung. Sie entschuldigt sich, dass sie mich sofort zur Ausschabung schicken wollte. Natürlich kann ich es so versuchen, zwei Wochen auf jeden Fall hätte ich Zeit. Wir informieren unsere Familien und ein paar Freunde. Alle sind sehr geschockt, damit hat niemand gerechnet. Ich werde lieb umhütet und kann viel reden.
Ich telefoniere täglich mit meiner Hebamme, sie ist Tag und Nacht für mich erreichbar. Das tut mir gut das zu wissen, ich nutze es aber nicht.

Bei 10+2 Samstag hab ich einen Termin der Hebamme, sie nimmt sich sehr viel Zeit, wir reden darüber was passiert ist, ich kann es gut annehmen, es war eine kurze Freude, aber sie war noch nicht so lange, ich hätte mich sehr über ein Sommerbaby gefreut. Aber es geht immer schlimmer, das mache ich mir bewußt. Es ist ok und mir geht es schon besser. Mein Mann unterstützt mich sehr und geht den Weg mit, darüber bin ich sehr erleichtert, dass ich keine Überzeugungsarbeit bei ihm leisten muss. Der HCTG war am Montag nur noch bei 2600, d.h. das Baby ist wohl schon am Samstag gestorben. Ich bekomme dieses Baby auf normalem Wege. Mein Mann unterstützt mich in alle meinen Entscheidungen und steht hinter mir. Auch ihm tut der Verlust sehr weh, mehr als ich erwartet hätte.
Immer wieder zieht es an diesem Wochenende in meinem Bauch, ich hoffe dass das Baby kommt, aber es tut sich nichts.
Ich bekomme Unterstützung von meiner Heilpraktikerin.
Die Woche geht vorbei und es passiert nicht viel. Mir geht es gut und ich mag wieder unter Leute und fühle mich gut.

Am Wochenende bekomme ich dann eine heftige Erkältung. Ich habe Fieber, Schüttelfrost Kopfweh, Halsweh, Husten und Nebenhöhlen... so krank war ich schon lange nicht mehr, ich kann mich nicht rühren. Ist es die Erkältung vor der Geburt? Meine Hebamme kommt gleich 11+1 vorbei, aber mit dem Baby hat das nix zu tun, wir reden und ich bekommen Massagen. Meine Kinder sind abwechselnd bei Omi und Opa, sowie der Schwiegerfamilie, ich muss nix machen...
Wir haben Bauchstreichelfotos gemacht, alle streicheln noch ein letztes mal den Babybauch zusammen. Wir haben der großen Tochter bereits vom Baby erzählt, sie muss es wissen, irgendwie merkt sie die Stimmung ja eh und wer weiß wie alles laufen wird. Sie hat ein Erinnerungsschächtelchen für das Baby gebastelt und ist ein bisschen traurig. Sie spricht mit dem großem Nachbarsmädel darüber und mit Oma und Opa. Wir bitten sie es nicht im Kiga zu erzählen und es ist soweit ok für sie.

11+6 und eine leichte Schmierblutung setzt ein. Ich bin erleichtert, endlich kommt die Sachen in Gang und die Natur nimmt ihren Lauf. Ich rufe meine Hebamme an und berichte, sie kommt morgen vorbei. Alles ist ok. Ich bin langsam wieder fit von der Erkältung und harre den Dingen die da kommen.

12+0 meine Hebamme kommt gegen Abend, die Blutung ist nun mensartig. Ich bekomme Bauchmassage und Fußrefelxzonenmassage, sie nimmt nochmal Blut für den HCTG ab. Es tut mir gut und wir reden nochmal.

12+1 morgens gegen 7.30h ist die Blutung gleich sehr stark, große Blutkoakel kommen heraus, ich denke es kommt von der Nacht, aber es wird immer mehr. Ich bin etwas verwundert und verwirrt, mit solch einen heftigen Blutung hab ich nicht gerechnet. Mein Mann bringt die Kinder weg, ich rufe die Hebamme gegen 9h an. Sie kommt dann gegen 10.30h zu mir. Aber alles ist ok. Ich bekomme die Anti-D-Immoglobienspritze und meine Hebamme geht nach 1 ½ Std. In der Zwischenzeit ist die Blutung langsam zurück gegangen und ich bekomme leichte Nachwehen. Wir vereinbaren in Kontakt zu belieben.
Gegen 13.30 gehe ich aufs Klo, in der Binde liegt mein kleines Baby, ohne Blut. Ich kann es gut erkennen, die Wirbelsäule und ein kleines Schwänzchen sind gut zu sehen. Ich machen ein Foto davon, und lege es in ein Schälchen. Mein Mann kommt heim. Ich melde mich bei meiner Hebamme, dass das Baby da ist, mir es auch gut geht. Mein Mann holt die Kinder und versorgt sie. Ich rufe meinen Papa an damit er abends kommt und mir mit den Kinder hilft, da es mir zu anstrengend ist. Unser Nachbarsmädel kommt und spielt mit den Kindern, sie ist uns immer eine sehr große Hilfe und ich bin froh dass sie da ist. Mein Mann geht wieder zur Arbeit es ist ca. 16.30.

Mein Vater kommt kurz nach 17h, kaum ist er da, fängt die Blutung ziemlich fest an. Ich renne alle paar Minuten um die Einlage zu wechseln, es wird immer mehr Blut, dicke große Blutkoakel kommen heraus. Um 17.30 versuche ich die Hebamme zu erreichen, dann schreibe ich ihr eine Nachricht... 17.50 ja ich komme! Um kurz nach 18h ist sie da. In der Zwischenzeit wird es immer schlimmer, ich schaffe es kaum mehr aufs Klo, mein Kreislauf ist schon schwach und mir wird immer kurz schwarz vor Augen. Ich bleibe eine Weile auf dem Klo, ich kann nicht mehr. Ich raffe mich auf, zurück aufs Sofa... jetzt steh ich einfach nicht mehr auf, mir ist alles egal, ob ich das Sofa voll blute oder pisle... vor den Kinder und meinem Vater lass ich mir nix anmerken... endlich kommt die Hebamme. Sie lässt sich mein Zustand erklären, misst den Blutdruck, nicht besonders gut. Sie guckt sich die Blutung an. Sie möchte den RTW rufen, ich bin froh über ihre Entscheidung... ich kann nicht mehr. Meine Hebamme setzt meinen Vater in Kentniss über den weteren verlauf, er parkt das Auto um und postiert sich an der Straße für den RTW der mit Blaulicht und Sirene kommt. Meine Große muss meiner Hebamme helfen meine Sachen zusammen zu suchen, sie macht das ganz toll, ist aber total überfordert. Das Nachbarmädel nimmt die Kinder dann in die Küche und beschäftigt sie. Ich rufe meinen Mann an, dass ich ins KKH komme, er will alles regeln und kommt dann später nach. Der RTW kommt nach ca. 10 min. Ich werde angezogen und es blutet immer noch sehr stark. Ich soll zum Auto laufen, wegen der Kinder, ich mach es, klappe aber davor zusammen und liege unter dem Auto. Erst auf der Liege wache ich auf. Ich bin weit weg und zuerst kann ich nicht zuordnen was passiert ist und wo ich bin. Dann bekomme einen Tropf, Blutentnahme und Blutdruck überwacht. Meine liebe Hebamme ist da, erklärt alles, fährt mit ihrem Auto hinterher. Die Fahrt kommt mir ewig vor. Aber mir geht’s wieder besser.
Ankunft imKKH, beim Ausladen, meine Beine dürfen nicht gerade sein, sofort klappt der Kreislauf wieder weg. Wir kommen in den Schockraum, meine Hebamme ist auch sofort wieder da undbleibt an meiner Seite, sie gibt Infos. Erneute Blutabnahme. Es wird davon gesprochen dass es eine Ausschabung nur unter Vollnarkose gibt, evtl. auch eine Bluttransfusion.
Ich denke guckt nach der Blutung, es pulsiert aus mir heraus, ich kann aber nichts sagen, fühle mich zu schwach dazu. Dann wir der Arzt angerufen, er ist noch nicht mal im Haus, nur auf Bereitschaft. Wir fahren mit dem Aufzug in die Gyn, es ist 19.10 mein Kreislauf ist im Eimer, ich denke macht endlich, lange geht das nicht mehr gut. Das Blut pulsiert zwischen meinen Beinen heraus, immer noch hat niemand nachgeschaut. Ich komme in ein Krankenzimmer, werde umgelagert auf ein Bett. Dann endlich komme ich zum Arzt und US... ich soll aufstehen, ich sage dass das nicht geht, mein Bett wird in den Untersuchungsraum geschoben, ich merke wie die Blutung stoppt. Der Arzt macht den US, alles ok, die Gebärmutter ist sauber, keine Blutung mehr. Meine Mama hat mir später erzählt, dass sie Reiki gemacht hat zur Blutstillung. Es wird keine Ausschabung gemacht und ich bin froh.
Dann komme ich wieder auf mein Zimmer, alles ok, mir geht es besser. An zwei Tropfs bin ich angeschlossen. Meine liebe Hebamme beleibt bis 21h bei mir, ich bin so froh dass sie da ist. Wir erklärten, dass das Baby schon fast drei Wochen tot in meinem Bauch war und wir den Abort erwartet haben, deswegen die Stimmung auch gelöst ist und die Hebamme gleich anwesend war.
Mein Mann kommt um kurz nach 21h, bringt mir meine Sachen, ein Buch; Maikäfermädchen. Eine Hebamme macht Aborts in der Nachkriegszeit, wie passend. Er ist lieb und fürsorglich zu mir, ich bin froh dass er da ist.
Die Nachtschwester nimmt meine Personalien auf, sie guckt immer wieder und fragt ob alles ok ist. Sie traut meinem ja nicht. Dann, ja mir ist etwas schwindlig, meine Ohren rauschen... Blutdruck 60/40, kein Puls mehr zu spüren, plötzlich werden es mehr Leute, ich bekomme einen neuen Tropf mit schnell viel Flüssigkeit, Blut wird abgenommen, eine Bluttransfusion wird vorbereitet, für den Ernstfall.... langsam erhole ich mich.... als ich mich wieder gut fühle geht mein Mann heim. Die Nachtschwester kommt stündlich zu mir, misst den Blutdruck, er wird langsam stabil.

Morgens Visite, soweit alles ok, Blutdruck wieder normal HB 7,5. Ich kann gehen oder belieben,wie ich möchte. Ich bleibe. Mein Mann kommt Nachmittags mit den Mädels, die Große ist verstört, kommt nicht zu mir und redet nicht mit mir. Die Kleine ist lustig wie immer. Meine Hebamme kommt und wir sprechen nochmal, ich fühle mich gut, warum hast du diese Grenzerfahrung gebraucht... die Frage beschäftigt mich noch lange. Ich lese, telefoniere und schreibe Apps... es tut mir gut.
Am nächsten Tag kann ich dann nachmittags heim. Ich bin sehr blass und geschwächt HB 6,9. Es wird immer besser, aber ich bin kaum belastbar, kann nicht lange auf sein und brauche viel Ruhe. Das bleibt auch die nächsten Tage so.

Das Baby ist leider vertrocknet in der Zeit als ich im KKH war. Ich kratze die Reste vorsichtig heraus und lege sie in Watte in eine kleine Holzdose, wenn der Frühling kommt, werde ich das Baby zur Platzenta unserer kleinen Tochter in den Graten legen.


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#2

RE: kleine stille Geburt in der 13.woche

in Erfahrungsberichte 11.02.2015 19:21
von anakonda1978 | 341 Beiträge

Liebe Caro,

das tut mir sehr leid für euch!
Aber toll, dass du diesen Weg gegangen bist, auch wenn es ganz schön brennzlich war!

Ich drücke die Daumen, dass du dich schnell erholst!

Viele Grüße!


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#3

RE: kleine stille Geburt in der 13.woche

in Erfahrungsberichte 11.02.2015 23:08
von Livie | 223 Beiträge

Caro... ich habe Tränen in den Augen.
Es tut mir so wahnsinnig leid. Um dich, um das Sternchen, um deine Gesundheit, die so arg in der Schwebe hing.
Und um all das, was du jetzt verarbeiten musst.
Deine Geschichte klingt wie meine... damals bei der Eileiterschwangerschaft. Nicht der Vorgang. Aber die Schreibweise. Die Absätze. Das Stocken und Fließen deiner Erzählungen.
Fühle dich bitte ganz lieb gedrückt!


zuletzt bearbeitet 11.02.2015 23:08 | nach oben springen

#4

RE: kleine stille Geburt in der 13.woche

in Erfahrungsberichte 12.02.2015 09:34
von Shila | 1.319 Beiträge

Liebe Caro,

mir geht's wie Livie. Es ist Wahnsinn, was du hast durchmachen müssen und ich hoffe sehr, dass du dich körperlich wie seelisch gut von dem Geschehenen erholst.

Fühl dich ganz lieb umarmt...


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#5

RE: kleine stille Geburt in der 13.woche

in Erfahrungsberichte 12.02.2015 13:53
von silvanapapa | 1.618 Beiträge

Liebe Caro,

ich habe einige Zeit gebraucht, um deinen Bericht zu verdauen und sacken zu lassen. Wie muss es erst dir gehen? Es tut mir so unendlich leid, was du durchmachen musstest. Nicht nur dass du dein Baby verloren hast, auch wie dramatisch du um deine Gesundheit kämpfen musstest.
Ich bin froh, dass du mit deinem Mann, deiner Hebamme und der Nachbarstochter so gute Unterstützung hast. Ich wünsche dir von Herzen, dass du dich schnell von den Strapazen erholst und wieder auf die Beine kommst. Die seelische Verarbeitung wird sicher noch viel Zeit in Anspruch nehmen, dafür wünsche ich dir ganz viel Kraft. Alles Liebe,
Jens


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#6

RE: kleine stille Geburt in der 13.woche

in Erfahrungsberichte 17.02.2015 21:38
von Fantagiro | 23 Beiträge

Liebe Caro,

Ich hoffe Du konntest Dich etwas erholen. Versuch dir so viel Hilfe zu holen wie du erträgst.
Die Reaktion deiner Großen hat mich sehr an die meiner Tochter im September erinnert.
Sie hat damals auch dicht gemacht um mich und sich zu schützen. Wir mussten leider zum zweiten Mal ein Baby ziehen lassen. Bei David war es in der 14. SW, aber für meine Tochter war es wieder die gleichen Gefühle der Trauer.
Dazu kam auch das für mich, durch eine Plazenta increta die Gefahr bestand zu verbluten.
Als es mir nach einigen Wochen besser ging, habe ich versucht mit ihr über das Erlebte zu sprechen, aber sie konnte es nicht.
Ich habe über das Kinderhospiz in unserer Stadt eine Regenbogengruppe (Trauergruppe) für Kinder gefunden.
Dort hat sie für sich einen schönen Weg gefunden mit ihren Gefühlen umzugehen und den Blick auch auf ihre Stärken zu richten. Sie kann wieder mit mir über ihre Gefühle und Ängste reden.
Liebe Grüße,
Peggy


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#7

RE: kleine stille Geburt in der 13.woche

in Erfahrungsberichte 19.02.2015 07:02
von selkie | 220 Beiträge

Vielen lieben Dank für eure lieben Worte.
Mittlerweile geht es mir schon wieder ziemlich gut. Mein Körper ist soweit heile nur noch ein bisschen schlapp.

Meiner Seele geht es auch gut. Dank dem, dass ich mich hier die letzten 1 1/2 jahre mit diesem Thema auseinander setzten durfte. Das hat mir sehr viel geholfen und ich konnte meine jetzige Situation mit dem toten kleinen baby gut annehmen. Ich musste nicht erst den weg suchen und finden, sondern er war schon da. Und ich musste ihn nur noch gehen. Das ist eine wahnsinnige Erleichterung gewesen. Und auch die Tatsache, dass das baby so früh schon gegangen ist, hat es leichter gemacht. Wenn ich eure schmerzhaften langen wege lese, kann ich dankbar sein, dass ich diesen einfachen Weg bekommen habe. Ich hoffe ihr versteht mich jetzt richtig.

Was ich auch jedem ans Herz legen möchte, ist sich so früh wie möglich eine gute hebamme zu suchen. Sie hat mir soviel geholfen mit Sachverstand und guten Gesprächen.eine hebamme behandelt ein ungeborenes do menschlich, das fehlt den Ärzten sehr. Ich war so froh dass sie sich in diesen schweren Tagen um mich gekümmert hat und mir zum teil nicht von drr Seite gewichen ist. Auch die nachgespräche sind so wertvoll gewesen.

Jetzt kann ich schon wieder voller Tatendrang in die Zukunft blicken.
Liebe grüsse


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