#1

schlimme Diagnose in ssw 14

in Herzlich Willkommen! 23.04.2015 16:01
von emarosa | 7 Beiträge

Hallo, ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 32 Jahre alt und habe 2 Kinder (3&5).
Mein Mann und ich haben uns sehr noch ein drittes Kind gewünscht und haben uns total gefreut als es geklappt hat. Eigentlich ist auch alles gut gelaufen und fühlte sich wie immer an. Am Montag hatte ich einen Ultraschall und da kam der erste Schock. Mein gyn teilte mir mit, dass das Baby einen offenen Bauch hat. Ich denke, jeder kann nachvollziehen, wie man sich dann fühlt. Dennoch waren wir uns sicher, dass unser Baby zur Welt kommen wird, denn die Chancen sind ja sehr gut.
Am Mittwoch waren wir zur Feindiagnostik. Und nun erfuhren wir, dass nicht nur Darm, Magen und Leber außerhalb unseres Kindes lagen. Das Kleinchen hat außerdem einen offenen Brustkorb und das Herzchen liegt vollständig außerhalb. Zudem an einer ganz falschen Stelle, viel zu weit unten. Wir sind gestern trotzdem bei unserer Überzeugung geblieben, das Kind zu bekommen. Aber seit heute habeich ein kleines Teufelchen auf der Schulter sitzen, das mir ins Ohr flüstert, dass ein Abbruch für alle besser wäre.
Ich habe unheimlich Angst, wie meine Kinder damit umgehen, wenn das heiß ersehnte Geschwisterchen sofort wieder stirbt.
Momentan weiß ich einfach nicht, was richtig und was falsch ist. Die Ärztin konnte oder wollte u s keine Auskunft über die Chancen geben.
daher hängen wir total in der Luft. Vielleicht finde ich ja hier Frauen, die ähnliche Situationen erleben oder erlebt haben.
LG emarosa


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#2

RE: schlimme Diagnose in ssw 14

in Herzlich Willkommen! 23.04.2015 17:53
von Sternen-Lilly | 1.376 Beiträge

Liebe emarosa,
herzlich willkommen bei uns. Es tut mir leid, dass dein Bauchbewohner so schlechte Lebenschancen hat. Hier können alle eure Ängste und Zweifel nachvollziehen, da wir sie selbst erlebt haben. Als ich mit meiner Tochter schwanger war, war mein Großer bereits 16 Jahre, aber meine Kleiner erst 1 1/4 Jahre alt. Wir haben es beiden gesagt, damit sie sich darauf einstellen konnten. Der Große durfte jederzeit fragen, wenn er etwas wissen wollte, ihm haben wir die Diagnose genauer erklärt. Unserem Kleinen haben wir nur mitgeteilt, dass seine Schwester sehr krank ist, eine Krankheit, die man nur im Mutterleib bekommen kann (damit er nicht verängstigt ist, wenn er selber mal krank wird) und, dass seine Schwester jederzeit, wahrscheinlich spätestens nach der Geburt sterben wird. Kinder nehmen so etwas noch viel selbstverständlicher hin als Erwachsene. Er hat sich immer über die Hebammentermine gefreut, bei denen er die Herztöne hören durfte.
Deine Fragen und Selbstzweifel sind völlig normal in deiner Situation. Ich bin aber überzeugt davon, dass man die spätere Trauer besser verarbeiten kann, wenn nicht die eigenen Schuldvorwürfe hinzukommen, weil man sich für einen Abbruch entschieden hat.
Schließlich kann das aber nur jeder für sich selbst abwägen. Ich hoffe, wir könne dich hier ein wenig unterstützen und dich wieder aufbauen. Ich wünsche dir viel Kraft für die kommenden Wochen.
Du bist von den Moderatoren für die internen Bereiche freigeschaltet worden, damit du dort geschützt vor den Blicken des www Fragen stellen kannst.
Liebe Grüße


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