#1

Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 09.10.2017 19:31
von Ellie | 12 Beiträge

Hallo, ich möchte hier unsere Geschichte mit Benjamin erzählen.
In der 12. Schwangerschaftswoche wurde eine große Nackenfalte entdeckt. Zuerst wurde ein Chromosomendefekt vermutet. Wir waren uns sicher, dass wir in keinem Fall abbrechen wollten, und haben daher keine weitere Untersuchung gewollt. Dann kamen aber weitere Auffälligkeiten dazu. Erst als es dann hieß, es könnte auch eine Triploidie sein, und diese erhöht das Risiko einer Schwangerschaftsvergiftung für die Mutter, entschlossen wir uns, eine Chorionzotten-Biopsie (Plazenta-Punktion ) machen zu lassen. Für eine Fruchtwasseruntersuchung war nicht mehr genug Fruchtwasser da. Dieses war seit ca. der 17. Woche ganz weg.
Die Untersuchung überraschte alle: Es war kein Gendefekt zu erkennen. Keine Trisomie, nichts. Die einzige Erkenntnis war, dass es ein Junge war. Wir beschlossen, ihm sofort einen Namen zu geben, da wir nicht wussten, wie lange wir ihn haben werden. Es fielen auch Sätze wie, dass sich das von selbst regelt und in den nächsten zwei Wochen alles vorbei sein könne…
Es gab letztendlich nie eine klare Diagnose. Zwischen den Gehirnhälften fehlte die Brücke, was ggf. die Ursache für alle anderen Organfehlbildungen sein könnte. Das Herz war riesig und auch nicht ganz richtig angelegt, das Blut floss immer wieder zurück, und statt in eine Herzkammer in ein zusätzlich gewachsenes Gefäß, das die Ärzte nicht einordnen konnten. Es wird vermutet, dass durch den Herzfehler im Körper Wasser angesetzt wurde, in der Nackenfalte und in der Niere. Dort war es am schwerwiegendsten, denn die eine Niere, die er hatte, war komplett zystisch und damit nicht funktionsfähig. Dadurch ging das Fruchtwasser zurück und konnte nicht den notwendigen Druck auf die Lungen ausüben, den diese zum Wachsen braucht. Die Lunge war winzig und verkümmert.

Als Benjamin die Hälfte der Schwangerschaft geschafft hatte, und an Größe normal zunahm, wurde dann vermutet, dass er es tatsächlich bis zum errechneten Termin schaffen könnte. Das war für mich der Wendepunkt. Bis dahin hatte ich hauptsächlich Angst davor, es könne jeden Tag vorbei sein. Diese wandelte sich von da an in Hoffnung auf eine „normale“ Geburt. In mir wuchs die Vorfreude auf ein richtiges Baby, das ich im Arm halten konnte, selbst wenn es nicht überlebensfähig war.

Jetzt halfen mir viele Tipps, die ich von Erfahrungsberichten ähnlich betroffener Mütter erfuhr: Jeden Tag der Schwangerschaft genießen, denn es werden wohl die einzigen Tage sein, die wir mit Benjamin haben. Genau überlegen, was wir bei der Geburt machen wollen: Wir kontaktierten die Sternenfotografen, wir kauften einen Strampler mit Namen, wir richteten eine Leinwand und Farbe für Fußabdrücke, meine Schwiegermutter nähte ein Mützchen. Wir überlegten uns genau, wo und wie wir entbinden wollten. Wir vereinbarten mit dem Krankenhaus, dass ich nicht auf die Geburtsstation, sondern in die allgemeine gynäkologische Abteilung gelegt werde. So musste ich nicht die ganzen Mütter mit ihren neugeborenen, gesunden Babys um mich herum sehen. Besonders beschäftigte uns auch die Frage, ob wir einen geplanten Kaiserschnitt machen, die Geburt einleiten oder auf das Einsetzen der Wehen warten sollten. Dabei war zu beachten, dass ich bei der Geburt meiner Tochter vor fast vier Jahren einen Not-Kaiserschnitt wegen HELLP-Syndrom hatte und Benjamin in Beckenendlage lag, da er sich aufgrund des fehlenden Fruchtwassers auch nicht mehr drehen konnte. Eine Woche vor errechnetem Termin wollten wir ihn per Kaiserschnitt holen, um das Ganze so unaufgeregt und geplant wie möglich durchführen zu können. Doch bei der letzten Untersuchung zeigte sich, dass der Muttermund schon ganz weich war und der Gebärmutterhals verkürzt. Daher entschieden wir uns, nun doch einzuleiten.

Der Tag der Geburt war heftig. Stundenlang hatte ich furchtbare Wehen im 3-Minuten Abstand, doch es tat sich nichts. Wir waren verzweifelt und am Ende unserer Kräfte. Dann endlich die erlösende Nachricht, dass der Muttermund 4 cm geöffnet ist. Ich bekam eine PDA. Bei der nächsten Untersuchung war der Muttermund ganz geöffnet, und eine halbe Stunde später war Benjamin auf der Welt.

Wir haben die Nabelschnur noch nicht getrennt, er wurde mir so auf den Arm gelegt. Die Kinderärztin konnte einen schwachen Herzschlag finden. Er lebte! Das war unsere größte Gebetserhörung. Wir durften unseren Sohn lebend im Arm halten, er hat unsere Küsse, unsere Worte, unsere Umarmungen gespürt! Das war all die Strapazen wert, ihn bis zum Schluss auszutragen und ihn auf natürliche Weise zur Welt zu bringen. Obwohl eine viertel Stunde später kein Herzschlag mehr zu finden war, waren wir voller Freude und Glück über die Geburt unseres Sohnes. Es lag ein tiefer Friede im Raum, den alle spüren konnten. Wir durften Benjamin noch etwa zwei Stunden bei uns behalten und uns in Ruhe von ihm verabschieden.

Auch am nächsten Tag wurde er uns nochmal gebracht, so dass auch unsere 3-jährige Tochter ihn einmal sehen durfte. Am dritten Tag habe ich ihn noch einmal alleine im Kreißsaal „besucht“ und dann durfte ich nach Hause. Das war am Freitag. Das darauffolgende Wochenende war leer. Einfach nur leer. Ganz, ganz furchtbar.
Was mich dann wieder etwas aufgerichtet hat, war die Nachricht unserer Bestatterin, dass ich am Montag Benjamin auf der Fahrt vom Krankenhaus ins Bestattungsinstitut begleiten kann. Ich durfte ihn sogar noch einmal im Arm halten, was mir so gut tat! Es war wie das lang ersehnte „nur noch einmal in den Arm nehmen…!“, das man sich in seiner tiefen Trauer immer wünscht. Ich durfte ihn umbetten, in das Körbchen, in dem er dann auch beerdigt werden sollte. Ich durfte bei ihm sein und ihn begleiten, was mir als seine Mama so viel gegeben hat.

Wir haben die Trauerfeier als Abschiedsfeier gestaltet, wo wir den Freunden und Verwandten so viel wie möglich über Benjamin erzählt haben, damit sie an seinem kurzen Leben Anteil nehmen konnten. Erst am nächsten Tag sind wir im kleinsten Kreis zum Friedhof und haben ihn beerdigt. Da wollte ich keine große Menschenmenge um mich herum haben. Wir haben Luftballons steigen lassen, damit unser Blick nicht nur auf die Erde, sondern auch in den Himmel geht. Denn ich bin mir sicher, dass in diesem schwersten Moment meines Lebens, als mein Kind starb, Gott da war und ihn zu sich genommen hat. Das habe ich im Kreißsaal irgendwie gespürt, Gottes Friede war da. Ich weiß, dass viele Menschen in unserem Umfeld für uns gebetet haben, als wir es nicht mehr konnten.

Wir haben Benjamin all unsere Liebe geschenkt, die wir aufbringen konnten. Meinen Bekannten schrieb ich nach der Beerdigung folgende Sätze: „Wir haben alles getan. Wir haben alles gegeben. Nichts, was wir versäumt haben, für ihn zu tun. Dieses Wissen tröstet uns durch diesen Tag.“

Mitte September, als ich einmal am Grab stand, kam mir der Gedanke: Ich hätte Benjamin nicht missen wollen. Natürlich hätte ich ihn gerne „in gesund“ gehabt. Aber ich habe ihn lieber krank bei mir gehabt, als überhaupt nicht. Über diesen Gedanken habe ich mich sehr gefreut. Ich kann mein Kind annehmen, so wie es ist und wie es war. Ich konnte es nicht ändern, aber ich konnte ihn bestmöglich unterstützen in dem, was er in seinem speziellen Fall gebraucht hat. Das macht mich als Mutter froh. Ich liebe meinen Sohn. Über alles hinweg.


nach oben springen

#2

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 10.10.2017 22:17
von Lucciola | 290 Beiträge

Liebe Ellie,

es ist so wunderschön und so tief traurig, wie du über eure Zeit mit Benjamin schreibst.
Aus deinen Worten spricht so viel Liebe, genau das ist Mama-sein! Sein Kind so annehmen, wie es ist, nicht so, wie man es sich vorgestellt oder gewünscht hätte. Auch wenn ich deine Sehnsucht und deinen innigen Wunsch nach einem gemeinsamen Leben natürlich so gut nachfühlen kann.

Wie schön, dass ihr es sogar geschafft habt, euren Bekannten eine Nachricht zu schreiben, die zeigt, wie ihr fühlt, was ihr geleistet habt und welchen Wert Benjamins Leben für euch hat, auch wenn es so kurz war.

Ich bin froh, dass euch der Wunsch erfüllt wurde, euren Schatz lebend kennen zu lernen. Er hat in seinem ganzen Leben so viel Liebe von euch bekommen und einfach gespürt, dass er willkommen, gewollt und am richtigen Platz ist. Da hat er sich einfach die besten Eltern ausgesucht!

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die Tage, an denen das Vermissen stärker ist als die liebevollen Erinnerungen...

Alles Liebe,


nach oben springen

#3

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 12.10.2017 05:23
von Missamaus | 29 Beiträge

Liebe Ellie, ich habe lange überlegt woher ich Benjamins Geschichte denn kenne und dann fiel es mir ein. Ich fand schon damals den Beitrag in Urbia "Benjamin ist todkrank" sehr ergreifend und habe ihn verfolgt (und dir auch geantwortet). Was du schreibst treiben mir die Tränen in die Augen und ich kann es so gut verstehen. Die Leere nach der Geburt, sie war das schlimmste was ich je erleben musste.... Man kommt sich so kalt vor und fragt Sich wann die Trauer denn endlich kommt.
Gerade dein letzter Satz spricht mir tief aus der Seele, ich bin auch froh eine Tochter zu haben und klar ich hätte dieses Kind gerne lebendig aber duch die Schwangerschaft wusste ich, dass es sie wirklich gab und ich habe sie kennen lernen dürfen. Und ich liebe sie so wie sie ist. Tot oder Lebendig, das ist egal. Sie ist und bleibt meine große Liebe, mein Kind. Und auch wenn unsere Kinder nicht hier auf erden sein können, sie werden uns immer begleiten. Und das ist auch gut. Man darf nicht immer hadern mit dem was man hat sondern muss auch mal dankbar sein, für die Zeit, die war. Ich habe viele wertvolle Menschen kennen gelernt die ich ohne Fenja nie kennen gelernt hätte und auch das ist gut. Auch wenn ich sie trotzdem schmerzlich vermisse und auch traurig bin, sie nicht bei uns haben zu dürfen, es hat alles seinen Grund und seine Berechtigung. Und auch wenn sie tot ist, ich bin froh eine Tochter haben zu dürfen.

Ich wünsche dir noch alles Gute und viel Geduld mit der Trauer, die immer wieder in wellen kommt und dich manchmal wieder an punkte bringt, die du glaubst, längst verlassen zu haben. Und plötzlich ist das hadern mit dem Schicksal da und dann auf einmal übernimmt dich eine unendliche Wut auf alles und jeden. Oder die niedergeschlagenheit und der wünsch, nichts zu tun. All das ist normal und gehört dazu wenn doe große liebe körperlich nie wieder anwesend sein wird. Eins habe ich aber begriffen und dieser gedanke tröstet mich. Ihre seele bleibt. Und sie ist immernoch da. Nur eben nicht hier ;-)

Alles alles erdenklich Liebe, ihr habt euren weg gefunden und ich bin mir sicher ihr werdet ihn gehen, ohne tief zu fallen.


Ich hoffe wir hören weiterhin voneinander

Melissa


zuletzt bearbeitet 19.10.2017 07:27 | nach oben springen

#4

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 12.10.2017 12:31
von Ellie | 12 Beiträge

Hallo,
danke für eure Antworten.
Ich habe mir gerade nochmal deine Geschichte mit Fenja durchgelesen, Melissa. Vieles was du schreibst erinnert mich an unseren Verlauf. Wir hatten einen ganz tollen Oberarzt, der sehr einfühlsam war, und vieles für uns ermöglicht hat. Ihm haben iwr es zu verdanken, dass ich Benjamin tatsächlich noch spontan gebären konnte, obwohl wir uns schon auf einen Kaiserschnitt eingestellt hatten. Er hat unsere Entscheidungen nicht nur berücksichtigt, er hat sie mitgetragen. Man konnte spüren, dass er sich unseren "Fall" zu Herzen genommen hat. Solche Ärzte trifft man wirklich selten. Auch ich bin sehr froh darum, dass er da war.
Danke, dass du mir bereits bei urbia einige tolle Tipps gegeben hast, die mir ebenfalls weitergeholfen haben. Besonders wertvoll war es, aufgezeigt zu bekommen, was bei einer solchen Geburt alles möglich ist. Dadurch konnten wir uns so gut "vorbereiten", dass wir im Nachhinein tatsächlich das Gefühl hatten, nichts verpasst zu haben. Das hat seeehr geholfen dabei, ihn letztendlich loslassen zu können.

Auch wir sehnen uns nach einem Folgewunder. Allerdings muss ich mit meinem Verstand zustimmen, dass wir noch etwas warten sollten. Das ist seelisch und körperlich sicher besser. Nächste Woche fange ich mit Rückbildung an. Meine Hebamme hat mir einen Kontakt vermittelt, wo ich Einzelstunden bekommen kann. Wer möchte in so einer Situation schon in eine Gruppe glücklicher Mamis gehen...

Heute hab ich am Grab bitterlich geweint. So heftig war es noch nie. Ich hatte gestern noch ein Foto angesehen, wo ich Benjamin auf meinem Oberkörper liegen habe, und verträumt sein Händchen betrachte. Es hat so etwas selbstverständliches, dass mein Baby auf mir liegt, und wir beide entspannen, als ob er einfach nur schlafen würde. Und dann stand ich am Grab und wurde mir bewusst, dass ja alles ganz anders ist... Aber es tut auch gut, die Tränen rauszulassen. Das habe ich die letzten Wochen immer gemerkt. Weinen dürfen, und reden dürfen, auch vor und mit anderen. Das hilft sehr, alles zu verarbeiten und zu akzeptieren. Nicht zuzulassen, dass sich die Gefühle in mir verkriechen und wie ein großes Ungeheuer in mir Schlummern...

Es tut mir auch gut, zu wissen, dass Benjamin jetzt wieder bei seinem Schöpfer ist, und mit umfassender Liebe empfangen wurde. Ich bin mir sicher, dass er unsere Liebe in sich trägt und sie ihn geprägt hat. Und dass er auf uns wartet. Eines Tages wird er der Grund sein, warum ich friedlich und mit Vorfreude von dieser Welt gehen werde... Für uns fühlt sich diese Zeit lange an, aber für ihn sicher nicht. Was sind schon achzig oder neunzig Jahre, verglichen mit der Ewigkeit :-)

Liebe Grüße!


nach oben springen

#5

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 12.10.2017 16:33
von Missamaus | 29 Beiträge

Hallo Ellie, es freut mich, dass dir meine Antworten und Tips geholfen haben :-) , denn ich möchte genau das, helfen, dass es anderen noch ein kleines bisschen "besser" geht. Auch wenn wir es gut hatten.....

Es ist gut, dass ihr einen Arzt hattet, dem ihr vertrauen konntet und der ein Herz besitzt. Meine Oberärztin ist ein sehr wichtiger Mensch für mich geworden. Gerade jetzt, bin ich sehr froh, sie regelmäßig sehen zu dürfen, denn Ich weiß nicht ob du alles gelesen hast, Meine Sehnsucht nach einem Folgewunder hat sich in eine Vorfreue auf das Regenbogenbaby verwandelt. Wir sind wieder schwanger, bereits in der 12. Woche und dieses Kind ist munter und hat keine Wassereinlagerungen. Am Dienstag ist der große Tag, wir sind dann im zweiten Trimester und haben einen Termin bei meiner Oberärztin/Pränataldiagnostikerin in der Uniklinik. Wenn dann alles okay ist (so wie die ganze zeit) dann können wir ein kleines bisschen aufatmen.

Natürlich denke ich noch viel an meine Fenja, die Trauer wird nie ganz weg sein, dass ich jetzt ein Kind in mir Trage, das ändert nichts an der Liebe zu meiner Tochter. Mir war schnell klar, dass sich an meinem Kinderwunsch nichts geändert hat, er wurde nur noch viel, viel stärker. Es hat 5 Zyklen gebraucht bis wir schwanger wurden und ich wurde in der Zeit unentspannt... Jetzt haben wir ein kleines bisschen hoffnung wieder und unser kind ist wirklich ein tolles, es zeigt sich bei jedem Ultraschall (ich hatte schon einige, denn ich habe schon Angst um mein Kind... Ich kenne einfach zu viele Geschichten) von seiner Schokoladenseite und immer ist alles wunderbar. Ich hoffe sehr, es bleibt so.

Es ist wichtig die Trauer raus zu lassen, denn wenn man sie ignoriert kommt sie nur mit verstärkung zurück. Es ist okay am Grab zu weinen, und es ist okay wenn man sich mal nicht gut fühlt. Auch wenn Ihr eine schöne Zeit mit Benjamin hattet, sie war trotzdem viel zu kurz....

Schön dass dir dein Glaube hilft, mir gelingt das nicht so. Aber ich habe meine eigene Wahrheit gefunden und damit kann ich gut leben. und Ja, ich bin mir auch sicher, in der Ewigkeit sehen wir unsere Kinder wieder und dafür lohnt es sich zu warten :-) solange dürfen wir uns an Zeichen von ihnen aus einer anderen uns nicht greifbaren Welt (oder auch dem Himmel) erfreuen :-)

Zur Rückbildung, wir hatten einen Kurs für Sternenmütter, das war sehr gut und es sind tiefe freundschaften entsanden. Mir hat es sehr geholfen mich mit anderen Frauen auszutauschen und ich würde jeder Frau, die ihr kind verloren hat, ans Herz legen, Kontakt zu Sternenmüttern zu suchen. Bei uns in der nähe gibt es wie gesagt, diesen Rückbildungskurs und es gibt Sternenkindercafes. Das sind Selbsthilfegruppen für Sterneneltern. Wir gehen da einmal im Monat hin. Auch meinem Mann tut es gut, sich mal austauschen zu dürfen.
Und wie gesagt, die Freundschaften, die entstanden sind, sind mit keiner Sandkastenfreundschaft zu vergleichen, denn im Schicksal vereint, verstehen wir uns einfach blind.

Ich wünsche dir alles Liebe


nach oben springen

#6

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 16.10.2017 20:25
von Lucciola | 290 Beiträge

Hallo Ellie,

ich möchte dir nur kurz schreiben, dass du ein wunderschönes Profilbild hast , danke, dass wir es sehen dürfen.

Alles Liebe,


nach oben springen

#7

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 27.10.2017 12:01
von Ellie | 12 Beiträge

Gestern hat mir mein Mann etwas Schönes gesagt:

Du warst nicht nur seine Mama - du warst sein Leben!

Diese Worte haben mich tief berührt. Ja, er konnte nur in mir leben. Alleine hat er es nicht geschafft. Ich hätte so gerne noch mehr für ihn getan. Aber was kann man mehr tun, als einem Menschen sein Leben zu schenken? Auch wenn es noch so kurz war, er war es wert.


nach oben springen

#8

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 27.10.2017 15:00
von Sternen-Lilly | 1.374 Beiträge

Liebe Elli,
da hast du Recht, was für ein schöner Satz. Lieben Dank auch an deinen Mann und danke, dass du ihn mit uns geteilt hast.
Lieben Gruß


nach oben springen

#9

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 29.10.2017 17:12
von Bernadette | 17 Beiträge

Liebe Ellie,
danke für deine Geschichte, die auch mich sehr bewegt hat.
Wir haben gerade Ähnliches erlebt, aber unser Himmelskind Korbinian hat noch einen Zwillingsbruder, der momentan auf der Neugeborenen-Intensivstation liegt. Die eine Hälfte meiner Gefühle freut sich an dem neuen, zarten Leben, aber die andere Hälfte meiner Gefühle geht immer wieder zu Korbinian.
Es ist schön wie du beschreibst, wie dein Glaube und die Gebete eurer Freunde euch getragen haben. Das hat auch uns sehr geholfen. Bei Korbinians Beerdigung hat unser Seelsorger gesagt: "Er ist von der Geborgenheit in deinem Bauch direkt in die Geborgenheit bei Gott übergegangen." Und da dachte ich mir: Eigentlich hat er wirklich ein schönes Leben gehabt.
Ja, du hast recht, dass die Lebensjahre, die uns von unseren Kindern trennen, nicht viel sind im Vergleich zur Ewigkeit.
Die Seelsorgerin in unserem Krankenhaus hat auch etwas Schönes gesagt: Bei den Muslimen gibt es die Vorstellung. dass Mütter, die ein Kind verloren haben, besonders schnell in den Himmel kommen, weil das Kind dort schon auf sie wartet und ihnen die Tür aufhält.
Ich bin froh, dass ich Korbinian spontan auf die Welt gebracht habe, weil das Erleben der Geburt unserem Zusammensein noch etwas mehr Realität gegeben hat. Trotzdem kommt mir alles schon fern und unwirklich vor, obwohl es erst 2 Wochen her ist. Es war einfach viel zu kurz.
Ja, die Trauer rauslassen ist notwendig und tut gut, auch wenn es weh tut...
Ganz liebe Grüße,
Bernadette


nach oben springen

#10

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 30.10.2017 21:38
von Klatschmohn | 1.659 Beiträge

Liebe Ellie,

schon lange wollte ich Dir auf Deine so bewegende und trotz aller Traurigkeit auch so schöne Erzählung über Eure Zeit mit Benjamin antworten. Nun habe ich sie nochmals in aller Ruhe durchgelesen und sie hat mich auch diesmal wieder berührt und bewegt. Deine Liebe und die Annahme von Benjamin, so wie er war, ist überall zu spüren und ich finde mich in vielen Deiner Schilderungen wieder, fühlte und fühle ganz ähnlich.

Es freut mich sehr, dass ihr eine Lebenszeit mit Benjamin hattet, in der er Eure Stimmen hören, Eure Hände, Eure Küsse fühlen konnte, Euch riechen - und ihr in lebend betrachten und ihm nahe sein konntet. Das ist wunderschön und ich kann mir gut vorstellen, welch großes Geschenk dies in Anbetracht der infausten Prognose war. Und ihr ward wundebar vorbereitet, konntet euch Erinnerungen schaffen, die Euch immer wieder trösten werden, euch Kraft und Halt geben.

Ich bin mir sicher, Benjamin ist geborgen in Gottes Hand. Wie Du, glaube ich ganz fest daran, dass unsere Kinder dort heil an Körper und Seele sind und wir sie eines Tages wiedersehen werden. Was uns jetzt wie eine manchmal schier unüberwindbare Ewigkeit erscheint, das wird dann nur noch wie ein Wimpernschlag sein. Und bis dahin tragen wir unsere Kinder ganz tief in uns, halten uns fest an den Erinnerungen und dem Glück, dem Geschenk, glauben zu können.

Es geht mir genauso wie Dir: Auch ich möchte die Zeit mit Lilli nicht missen. Und auch wenn ich sie viel lieber lebend hier bei mir hätte, so konnte ich sie und die Art, wie sie war, annehmen. Mit den Annehmen des Schicksals machen wir einen ganz entscheidenden Schritt auf unserem Weg der Trauer. Und wenn ich heute wählen müsste zwischen "nie schwanger gewesen sein mit meiner Tochter" und "wieder mit demselben traurigen Ausgang mit ihr schwanger sein" - ich müsste nicht überlegen. Ich würde sie wieder annehmen, wieder tragen, so lange ihr Herz schlägt und sie dann verabschieden. Diese Gedanken tun mir ebenso gut, wie Dir.

Dein Mann hat ganz Recht mit seiner Aussage, dass Du auch weiterhin Benjamins Mama bist - ein Leben lang. Nach dem Tod unserer Tochter hat mir damals die Oma einer Kindergartenfreundin unserer Großen von ihrer Totgeburt vor über 40 Jahren erzählt. Auch sie ist nach wie vor Mama dieses verstorbenen Kindes und wird es bleiben. Mich tröstete diese Erzählung damals, weil sie mir die Angst nahm, irgendwann zu vergessen.

Es ist so schön, dass ihr Euren Familien und Bekannten in der Abschiedsfeier von Benjamin erzählt habt. So gibt es gemeinsame Erinnerungen, die hoffentlich dazu beitragen, dass Benjamins Name auch in Zukunft ausgesprochen bleibt. Denn durch das Aussprechen des Namens, durch die Möglichkeit, von Eurem Sohn zu erzählen, bleibt die Erinnerung lebendig - und wird sogar Stück für Stück um weitere Puzzlestücke in Eurer Erinnerungsschatzkiste ergänzt.

Liebe Ellie, ich wünsche Dir auch für die vor Euch liegende Zeit und für Euren Weg der Trauer, dass ihr diesen großen Frieden empfinden könnt.


nach oben springen

#11

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 05.11.2017 19:59
von Ellie | 12 Beiträge

Hallo,
vielen Dank für eure Antworten.


Zitat von Lucciola im Beitrag #6
Hallo Ellie,

ich möchte dir nur kurz schreiben, dass du ein wunderschönes Profilbild hast , danke, dass wir es sehen dürfen.

Alles Liebe,

Lucciola, sehr gerne! Wir sind so dankbar, dass wir den Link zu den Sternenkinder-Fotografen (dein-sternenkind.eu) noch vor der Geburt entdeckt haben, so dass ein wundervoller Fotograf sich zur Geburt (um halb 10 abends) auf den Weg zu uns gemacht hat. Auch wenn es sich anfangs für uns etwas befremdlich angefühlt hat, diesen Dienst in Anspruch zu nehmen, so sind die Fotos doch mit am Allerwichtigsten für unsere Erinnerungen. Ohne diesen ehrenamtlichen Fotografen gäbe es auch mein Profilbild nicht...

@Klatschmohn : Es ist schön zu lesen, dass du so ähnlich fühlst und denkst. Danke für deine Worte. Ja, ich hoffe, mit meiner Offenheit das zu bewirken, dass unser Umfeld sich frei fühlt, über Benjamin zu sprechen und Fragen zu stellen. Einige nehmen das gut an, aber es gibt auch viele, wo das Thema irgendwie gar keinen Platz hat. Und auch wenn man damit gerechnet hat, dass es einigen Menschen schwer fallen wird, das Thema anzusprechen oder auszuhalten, so hätte man es sich doch anders gewünscht... Wir versuchen oft, aktiv und bewusst nichts zu verschweigen. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird. Wahrscheinlich gibt es auch bald Stimmen (oder Verhaltensweisen), die uns signalisieren, dass das Thema jetzt beendet sein muss. Ich hoffe, wir haben weiterhin die Kraft, in solchen Fällen klar einzufordern, wenn wir eben über manche Dinge noch nicht hinweg sind, und immer wieder Ansprechpartner finden, bei denen Benjamin auch Raum haben darf. Wir werden sehen...

@Bernadette : Danke für deine Worte. Ich kann mir nicht vorstellen wie es ist, die Trauer um das eine Kind mit der Sorge um das andere Kind zu teilen... da habt ihr wirklich doppelte Last zu tragen. Ich wünsche euch weiterhin ganz viel Kraft dafür! Gut, dass ihr ebenfalls in eurem Glauben Trost findet. Ich hatte anfangs befürchtet, dass mein Glaube das vielleicht nicht aushält. Und ehrlich gesagt, kam ich kurz vor der Geburt auch echt an Grenzen meines Vertrauens in Gott, die ich nicht für möglich gehalten habe. Aber in dem Moment, wo wir echt nicht mehr konnten, wendete sich plötzlich das Blatt, und wir fühlten uns getragen. Das Vertrauen bis in die tiefste Stunde hinein hat sich gelohnt. Es tut gut zu wissen, dass Gott groß genug ist, um unsere Sorgen, unsere Zweifel, unsere Ängste, ja auch unsere Anschuldigungen und Forderungen, auszuhalten und uns trotzdem weiter begleitet. Ich bin Jesus echt dankbar, dass er diese direkte Gottesbeziehung für uns Menschen möglich gemacht hat.

Eine Sache, die du gesagt hast, hat mich sofort berührt:

Zitat von Bernadette im Beitrag #9

Es ist schön wie du beschreibst, wie dein Glaube und die Gebete eurer Freunde euch getragen haben. Das hat auch uns sehr geholfen. Bei Korbinians Beerdigung hat unser Seelsorger gesagt: "Er ist von der Geborgenheit in deinem Bauch direkt in die Geborgenheit bei Gott übergegangen." Und da dachte ich mir: Eigentlich hat er wirklich ein schönes Leben gehabt.

Genau diese Worte habe ich verwendet, in dem Brief, den ich von Benjamin unseren Trauergästen vorgelesen habe. Hier ein kurzer Auszug:

"Meine Mama hat mich hin- und hergewiegt. Ich hab mich ganz geborgen und geliebt gefühlt. Alles war gut. Ein paarmal hab ich überlegt, ob ich jetzt irgendwas machen muss. Ich hab öfter davon gehört, dass ich hätte atmen müssen. Doch das ging irgendwie nicht. Also hab ich es gelassen. Ich fand das nicht schlimm, denn es war ja alles gut so wie es war. Ich war bei meiner Mama im Arm und hab so viel Liebe bekommen, dass ich mich ganz geborgen gefühlt habe. Dann wurde ich ruhig, und dachte mir, was für ein wunderschönes Leben ich gehabt habe! Ganz dankbar bin ich leise gegangen, denn ich habe gesehen, dass noch viele wunderschöne Dinge woanders auf mich warten..."


zuletzt bearbeitet 05.11.2017 20:18 | nach oben springen

#12

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 05.11.2017 23:48
von silvanapapa | 1.617 Beiträge

Liebe Ellie,

deine Worte berühren mich zutiefst. Du schreibst mit unendlicher Liebe, die Benjamin zu jedem Zeitpunkt ganz sicher gespürt hat. Vielen Dank, dass du uns auch auszugsweise an dem Brief teilhaben lässt, den du auf der Trauerfeier vorgelesen hast. Das war ganz sicher ein sehr emotionaler Moment. Alles Liebe,
Jens


nach oben springen

#13

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 06.11.2017 21:04
von Klatschmohn | 1.659 Beiträge

Liebe Ellie,

es tut auch mir immer wieder gut, zu lesen, dass ich mit meinen Gedanken und Gefühlen nicht allein bin. Und es tut mir gut, eben diese Gefühle und Gedanken auch zu teilen.

Auch mir ging es so, dass ich von manchen Menschen in unserem Umfeld gehofft hatte, sie würden mir mehr zum Gesprächspartner werden. Auf der anderen Seite haben mich immer wieder auch Menschen positiv überrascht, mit denen ich so garnicht gerechnet hatte. Und das nicht nur in den ersten Monaten und unserem ersten Lilli-Jahr, sondern auch und gerade jetzt nach mehreren Jahren. Es gibt tatsächlich immer wieder Leute, die nun nach 5 Jahren in der Lage sind, mit mir darüber zu sprechen. Und auch das empfinde ich als Geschenk und tut mir sehr gut.
In meiner gelegentlichen Enttäuschung darüber, dass von manchen Freunden in unserer aktuten Trauerzeit garnichts (oder auch Unpassendes) kam, half mir manchmal dieser Gedanke: Nur wer tatsächlich etwas ähnliches oder das Gleiche durchleben musste, der kann es letztlich nachempfinden. Und gleichzeitig ist dieses Wissen für viele Menschen unerlässlich, um sich "richtig" verhalten zu können und "das Richtige" (oder zumindest nicht die am schlimmsten verletzenden Dinge) zu sagen. Und so sollte ich eigentlich ein Stück weit froh und dankbar sein, wenn diese Leute es einfach nicht besser wissen, denn es bedeutet gleichzeitig, dass ihnen unser trauriges Schicksal erspart blieb.
Ich glaube, das war jetzt ziemlich verwirrend geschrieben. Hoffentlich kannst Du meinen wirren Gedankengängen folgen

Ich möchte mich auch noch dem Dank von Jens anschließen, dass Du einen Ausschnitt Deines Briefes von Benjamins Abschiedsfeier mit uns teilst. Er ist so voller Liebe und berührt mich sehr.


zuletzt bearbeitet 06.11.2017 21:04 | nach oben springen

#14

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 06.11.2017 22:34
von Lucciola | 290 Beiträge

Liebe Ellie,

danke, dass du uns an deinem Brief von der Trauerrede für Benjamin hast teilhaben lassen. Es sind wunderschöne Worte und es ist sehr schön zu lesen, dass du so verwurzelt in deinem Glauben bist, dass du spüren kannst, dass Benjamin von deiner Liebe und Geborgenheit in Gottes Geborgenheit übergegangen ist und so ein durch und durch erfülltes Leben hatte.
Man spürt bei deinen Worten, welch wichtigen Platz euer Schatz bei euch hat und wie groß eure Liebe für ihn ist. Diese Liebe wird für immer bleiben, die Gestalt wird sich ändern, sie wird manchmal sichtbarer und manchmal mehr in dir drinnen sein, aber sie wird immer da sein.

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und dieses Gefühl, dass Benjamin gut aufgehoben ist.
Alles Liebe,


nach oben springen

#15

RE: Meine kurze Zeit mit Benjamin (multiple Organfehlbildungen, u.a. Nieren, Herz, Lunge, fehlendes Fruchtwasser)

in Erfahrungsberichte 09.11.2017 21:09
von Bernadette | 17 Beiträge

Liebe Ellie,
danke, dass du den Brief von Benjamin mit uns geteilt hast. Mich beeindruckt, dass du das auf der Trauerfeier vorlesen konntest. Das war bestimmt ein sehr bewegender Moment. Was ich schön finde ist, dass du so ein gutes Gefühl für deinen Kleinen entwickelt hast, dass du sogar aus seiner Perspektive schreiben kannst und wunderbar ausdrückst, welche Liebe er empfunden hat und wie dankbar er war. Mir gefällt die Idee, dass du versuchst auszudrücken, was er euch sagen würde. Das werde ich auch mal ausprobieren, denn mir fällt es momentan aufgrund der viel zu plötzlichen und dann durch den Notkaiserschnitt auseinandergerissenen Geburt schwer, dieses Gefühl für Korbinians Charakter und Perspektive zu entwickeln. Vielen Dank für deine schöne Idee!


nach oben springen


Besucher
1 Mitglied und 9 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: April18
Besucherzähler
Heute waren 127 Gäste und 15 Mitglieder, gestern 266 Gäste und 26 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 1611 Themen und 24015 Beiträge.

Heute waren 15 Mitglieder Online:


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 1
Besucht uns auch bei Facebook



Xobor Ein eigenes Forum erstellen